
Enneagramm (Typen-Modell)
Wir nennen die bekanntesten Verfasser von Büchern über das Enneagramm als Typen-Modell: Helen Palmer, Richard Rohr/Andreas Ebert und MariaAnne Gallen/ Hans Neidhardt.
Die einzelnen Titel sind in jeder Buchhandlung zu bekommen oder im Internet zu recherchieren, wobei über das ZAVB (Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher) auch gebrauchte Ausgaben in gutem Zustand billig zu haben sind.
Uns ist es hier wichtig, auf solche Autoren zu verweisen, deren psychologisch-wissenschaftliche Darstellung einer Typen-Lehre außerhalb des Enneagramms geeignet ist, das Verständnis der Typen/Muster/Lebensstile bei Enneagramm-TrainerInnen zu vertiefen und zu professionalisieren.
Fritz Riemann - Grundformen der Angst
36.Auflage 2003, Bestseller mit 750.000 Exemplaren.
Riemann (+ 1977) entwickelte in den auf Grundlage der psychoanalytischen Krankheitslehre die 4 klassischen, in der Psychiatrie gebräuchlichen Typen schizoid, depressiv, zwanghaft, hysterisch.
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Gut verständlich
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Zusammenfassungen vielfach im Internet (Google: Fritz Riemann)
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als Hörbuch (4 CD’s) verfügbar (Verlag T.Reinhardt,München 2003)
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Pflichtlektüre für vertieftes Typen-Verständnis !
F.Schulz von Thun - Miteinander reden, Bd. 2 - Reinbek 1989
Schulz von Thun ist weltweit anerkannter Kommunikationswissen- schaftler an der Uni Hamburg. Er entwickelt hier 8 Typen von Kommunikation, die sich gut auf die Enneagramm-Typen beziehen lassen. Erweiterung auf die 9 E.Typen leicht möglich. Schulz von Thun hat insgesamt 4 Bände zu Miteinander reden, die für professionelle Trainer-Arbeit alle nützlich sind (bei ebay alle drei im Satz verbilligt).
Peter Fiedler - Integrative Psychotherapie bei Persönlichkeitsstörungen
2.Auflage 2003
Fiedler ist Prof. für klinische Psychologie an der Uni Heidelberg. Für uns ist wichtig das Kapitel 3: Persönlichkeit und Persönlichkeitsstörung, in dem er 12 verschiedene Typen auf dem Weg vom persönlichen Stil zur Persönlichkeitsstörung beschreibt. Wie auch bei Riso geht es hier um das Kontinuum von normalem Stil, der Störung, und der Funktion, welche die Störung für die Persönlichkeit hat. Eine professionelle Trainer-Arbeit, die in Beratung übergeht, wird auf Fiedlers Buch nicht verzichten.
Bernhard Grom(SJ) - Wer bin ich?
Reichweite und Grenzen von Charaktertypen in Psychologie und Esoterik.
Bernhard Grom, renommierter Erziehungswissenschaftlers an der Jesuiten-Hochschule in München, hielt im Jahr 2000 an der kath. Karl-Rahner-Akademie, Köln, einen Vortrag, der sich kritisch mit dem Enneagramm und der astrologischen Typologie beschäftigte. Nicht ohne Folgen: seitdem wird das Enneagramm in kath. Bildungsinstitutionen sehr viel kritischer gesehen.
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Gerhard Heck - Wie esoterisch ist das Enneagramm ?
Antwort an Bernhard Grom (SJ)
Dass die grundsätzliche Kritik Bernhard Groms an einigen Stellen überzogen, im ganzen aber fachlich versiert und fair formuliert ist, habe ich in meiner Antwort dargestellt. Erste Schlussfolgerungen aus dieser Kritik haben wir bei der Entwicklung des Curriculums für die Fortbildung „Enneagramm-TrainerIn (ÖAE)“ gezogen. Wer das Enneagramm an kirchlichen und sonstigen Bildungsinstitutionen unterrichten will, sollte auf kritische Rückfragen vorbereitet sein.
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Gerhard Heck - Entdeckungen zum Enneagramm
von der Fließgestalt* des Typs
„Es wäre gut, wir würden das Enneagramm nicht nur als Typologie verwenden, mit welcher wir uns selbst und andere permanent fixieren und festnageln. Vielmehr will das Enneagramm mit seinen neun Mustern Hilfsmittel zur transformatorischen Arbeit sein. Es beschreibt nicht neun isolierte Energieplätze, sondern es beschreibt einen Weg mit neun verschiedenen Anfängen. Von jedem Ausgangspunkt bewegen wir uns gleichsam in Tanzschritten auf dem Weg durch neun verschiedene Welten, die alle eine einzige Welt der Vollkommenheit bilden. Das Ziel unserer Entwicklung ist die göttliche Vollkommenheit, der wir ähnlich werden sollen. . .“
Dietrich Koller, Perspektiven der spirituellen Arbeit 1999 in: Rohr/Ebert, Das Enneagramm 2.A.1999, S 284 ff
Als wir den TeilnehmerInnen des Pilotkurses Enneagramm-TrainerIn (ÖAE) „Hausaufgaben“ verpflichtend machten, damit sie zwischen den 4 Kursteilen „am Ball bleiben“ sollten, ahnten wir nicht, welches Abenteuerauf uns wartete: die Auswertung der Hausaufgaben brachte uns unversehens der Vision näher bringen würde, die Dietrich Koller, Freund von Andreas Ebert und Richard Rohr, vor fünf Jahren von einem neuen Enneagramm hatte. Im folgenden beschreibe ich die Strecke, die wir gingen, ohne das von Dietrich beschriebene Ziel zu kennen; es ist uns erst auf dem Weg klar geworden.
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